Bronze in Dresden

Nach einer mehrwöchigen Turnierpause spielten wir bereits am vorletzten Wochenende zum Saisonauftakt deutschen Beach-Volleyball-Serie, der Techniker Beach Tour, auf dem Schlossplatz in Münster. Nach zwei gewonnenen Gruppenspielen mussten wir im Viertelfinale leider eine äußerst knappe Niederlage hinnehmen, was bei dem neuen Turniermodus (single out) für uns das Turnier-Aus mit dem fünften Platz bedeutete.

Doch bereits am vergangenen Wochenende hatten wir die Chance, es besser zu machen. Wir starteten wieder mit zwei Gruppenspielen, die wir souverän mit jeweils 2:0 für uns entscheiden konnten. Damit hatten wir uns direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Da es über den ganzen Tag zahlreiche enge und damit sehr lange Spiele gab, konnte unser Viertelfinalspiel erst gegen 20 Uhr beginnen. Mit einem schnellen und deutlichen 2:0 Sieg (21:10 und 21:12) gegen Körtzinger/Krebs beendeten wir den Spieltag noch vor Einbruch der Dunkelheit.

Das Viertelfinale am nächsten Morgen gegen Borger/Kozuch sollte dann nicht ganz so schnell laufen. Im ersten Satz mussten wir von Anfang an einem Rückstand hinterher laufen und verloren diesen am Ende mit 18:21. Im zweiten Satz ging die Führung immer wieder hin und her und er sollte lange kein Ende nehmen. Zum Schluss von 31 gespielten Minuten machten wir den entscheidenden Satzball und somit musste ein dritter Satz die Entscheidung bringen. Wir erwischten wiederum keinen Traumstart und rannten – wie auch schon im ersten Satz – einem Rückstand hinterher. Mit 10:15 mussten wir diesen leider an unsere Gegnerinnen abgeben. Mit insgesamt 71 Minuten Spielzeit war dieses wohl eines der längsten Matches des Turniers.

Viel Zeit hatten wir nun nicht mehr, bis nur etwa 30 Minuten später bereits das Spiel um den dritten Platz beginnen musste. Bei drückender Hitze und wolkenlosem Himmel starteten wir sehr durchwachsen in den ersten Satz gegen die beiden Slowakinnen Dubovkova/Strbova und verloren diesen auch deutlich. Der zweite Satz begann sehr ähnlich, doch im Laufe des Spieles nahmen wir immer mehr an Fahrt auf und schließlich waren wir mit 21:19 der glückliche Gewinner. Das Spiel sollte also ein weiteres Mal im dritten Satz entschieden werden. Gleich von Beginn an agierten wir wieder sehr konzentriert, mobilisierten unsere letzten Kräfte und belohnten uns mit einem Sieg und somit dem 3. Platz und einer Bronze-Medaille, die wir uns schwer verdient hatten.

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