Erfolgreiche Windspiele in Espinho/Portugal

Wir befinden uns in der heißen Phase der Beachvolleyball-Saison. Die 4- und 5-Sterne-Turniere folgen jetzt im Wochentakt und auch die Europameisterschaft in Niederlande ist nicht mehr allzu fern.

Trotz des gedrängten Zeitplanes machten wir uns mit einem kurzen Zwischenstopp in Barcelona auf den Weg zum 4-Sterne-Turnier nach Espinho/Portugal. Bereits der Anflug auf den Flughafen in Porto ließ ahnen, dass man hier mit windigen Verhältnissen zu rechnen habe. Und so war es auch.

Wir starteten diesmal direkt im Hauptfeld in einer Gruppe mit zwei japanischen und einem brasilianischen Team. Der Start ins Turnier gelang uns nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. So verloren wir unser Auftaktmatch gegen heftigen Wind und starke Japanerinnen mit 1:2. Jetzt hieß es, im nächsten Spiel den Wind zu nutzen und gegen ein weiteres japanisches Team zu punkten. Das gelang uns deutlich besser als im ersten Spiel und wir gingen mit 2:0 als Sieger daraus hervor.

Als Gruppendritter hatten wir es damit aus dem Pool geschafft, mussten allerdings bereits in der ersten Single-Out-Runde wieder antreten. Das Losverfahren bescherte uns ein erfahrenes argentinisches Team (Gallay/Pereyra), gegen das wir am Ende jedoch durch großen Kampfgeist und erfolgreicher Taktik mit 2:1 gewinnen konnten. Von Spiel zu Spiel gelang es uns immer besser, den Wind zu unserem Freund zu machen und im Spiel zu nutzen. Das haben wir auch im Achtelfinale gegen das lettische Team (Kravcenoka/Graudina) unter Beweis gestellt. Den ersten Satz konnten wir für uns entscheiden, mussten allerdings den zweiten Satz an unsere Kontrahentinnen abgeben. Im Tiebreak hatten wir schließlich die Nase vorn und gingen mit 2:1 als Sieger vom Platz.

Nach nur einstündiger Pause musste an diesem Tag auch noch das Viertelfinale gespielt werden. Unsere Gegnerinnen waren das polnische Team Kociolek/Kolosinska. Wir starteten konzentriert in den ersten Satz und gingen zu Anfang deutlich in Führung, die wir aber nach und nach wieder abgaben und am Ende den Satz mit 19:21 verloren. Im zweiten Satz gelang uns leider so gut wie nichts mehr und wir spürten die beiden langen ersten Spiele des Tages in unseren Knochen. Mit einem 0:2 hatten wir es somit verpasst, ins Halbfinale einzuziehen.

Im ersten Moment waren wir sehr enttäuscht, nach einmal drüber schlafen sind wir jedoch sehr stolz auf unsere Leistung und dass wir 480 Weltranglistenpunkte mit nach Hause nehmen. Mit diesem Schwung fliegen wir in die Schweiz, wo wir noch in dieser Woche beim 5-Sterne-Turnier in Gstaad antreten werden.

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