Der Traum von einer Gstaader Kuhglocke

Der Traum von einer Gstaader Kuhglocke bleibt ein Traum. Mit einem 17. Platz verabschieden wir uns vom 5-Sterne-Turnier in Gstaad.

Dabei hatte es äußerst vielversprechend begonnen. Aufgrund unserer Setzung an Position 1 in der Qualifikationsrunde hatten wir ein Freilos und starteten erst in der zweiten Runde gegen ein russisches Team. Wir machten kurzen Prozess und sicherten uns mit einem 2:0 einen Platz im Hauptfeld.

Hier fanden wir am nächsten Morgen mit einem glatten 2:0 Sieg über das niederländische Top-Team Stubbe/Van Ierstel auf Anhieb ins Turnier.
In unserem zweiten Gruppenspiel stand uns kein geringerer Gegner als die Top-gesetzten Kanadierinnen Humana-Paredes/Pavan gegenüber. Im ersten Satz hatten wir einen perfekten Start, die Führung wechselte hin und her und am Ende war es ein äußerst knappes Ergebnis (22:20), allerdings leider zugunsten unserer Gegnerinnen. Der zweite Satz verlief von Beginn an komplett anders, wir fanden nicht mehr in Spiel und mussten ihn am Ende abgeben.

Als Gruppenzweiter durften wir bereits am nächsten Morgen unser nächstes Spiel bestreiten. Das Los bescherte uns wieder mal unser deutsches Konkurrenzteam Borger/Kozuch. Von Beginn an gelang uns sehr wenig, sodass wir den ersten Satz deutlich verloren. Nach der Satzpause starteten wir sehr konzentriert. Leider fehlte uns am Ende das Quentchen Glück, um den Satz für uns zu entscheiden und in einen Tiebreak zu gehen.

Gerne wären wir noch ein wenig länger in dieser traumhaften Umgebung mitten in den Bergen geblieben. Im nächsten Jahr kommen wir sicherlich mit höchster Motivation hierher, um im Rennen um die berühmte Kuhglocke wieder dabei zu sein.

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