Silber bei der Techniker Beach Tour in Leipzig

Am vergangenen Wochenende fand auf dem Leipziger Augustusplatz zwischen Oper und Gewandhaus das letzte Stadt-Turniere der Techniker Beach Tour statt. Nach 2012 stand damit Leipzig erstmals wieder auf dem Spielplan der größten europäischen Turnierserie. Für uns war es das letzte nationale Turnier vor der Deutschen Meisterschaft am Timmendorfer Strand.

Die Temperatur während unseres ersten Spiels am Samstag Früh ließen ahnen, dass es ein heißer Tag werden sollte. An Position 1 gesetzt mussten wir gegen Seed 16 antreten und meisterten dieses Spiel gegen Peter/Sperl souverän mit 2:0. Im zweiten Spiel bei inzwischen fast tropischen Bedingungen von über 30 Grad hatten wir unser zweites Gruppenspiel gegen die Overländer-Zwillinge zu absolvieren. Auch dieses Spiel konnten wir deutlich mit 2:0 für uns entscheiden.

Mit den beiden Siegen hatten wir uns direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Hier warteten Aulenbrock/Ferger auf uns. Von Beginn an setzten wir unsere Gegnerinnen mit starken Aufschlägen unter Druck und konnten den ersten Satz deutlich gewinnen. Bereits während des ersten Satzes hatte sich ein zunehmend starker Wind entwickelt, der sich rasant zu einem Gewitter zusammen braute und kurz nach Beginn des zweiten Satzes zu einer Spielunterbrechung führte. Nach rund 30 Minuten Unterbrechung sollte es - mit einer leichten Abkühlung -  so weitergehen, wie der erste Satz geendet hatte. Das Spiel ging mit 2:0 an uns, was uns für das Halbfinale am Sonntag qualifizierte.

Am Sonntag Morgen trafen wir auf das Interims-Duo Scott/Weiland. Es entwickelte sich von Beginn an ein enges Match, das wir allerdings in den entscheidenden Phasen dominieren konnten und am Ende nach zwei Sätzen als Sieger hervor gingen.

Vor den voll besetzten Tribünen der „comdirect bank Arena“ ging es dann im Finale gegen Behlen/Schneider. Wir fanden im ersten Satz leider nicht in unser Spiel und mussten diesen konsequenterweise an unsere Gegnerinnen abgeben. Im sehr ausgeglichenen zweiten Durchgang entwickelte sich in der Verlängerung ein wahrer Krimi, den wir schließlich für uns entscheiden konnten. Somit ging es für uns das erste Mal in diesem Turnier in die Verlängerung. Leider erwischten wir – wie bereits im ersten Satz – einen äußerst unglücklichen Start und konnten den anfänglichen Rückstand nicht mehr aufholen. Am Ende hieß es 2:1 für unsere Gegnerinnen und somit den Gewinn der Silbermedaille für uns.

Diesen Schwung nehmen wir mit auf das letzte 5-Sterne-Turnier dieser Saison in Wien, das am kommenden Mittwoch mit einer Wildcard im Hauptfeld für uns beginnt.



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